Der Handwerker- und Gewerbeverein Schwarzenbruck konnte zum Neujahresessen am Brückkanal Mitglieder des Gewerberings in Geyer begrüßen. Eine Delegation war nun zu einem Gegenbesuch eingeladen und wurde im tiefverschneiten Geyer herzlich empfangen. Die Bewirtung im Huthaus an der Binge war hervorragend und auch der Besuch des Suppenmuseums in Neudorf am nächsten Tag fand großen Anklang. Aufgrund einer Sage wird Neudorf im oberen Erzgebirge auch Suppenland genannt. Unterschiedliche Suppen waren für die Menschen aufgrund der ärmlichen Verhältnisse eine erschwingliche Alltagskost. Der dortige Heimatverein gründete und betreibt dort das sog. Suppenmuseum und sammelt(e) Alltagsgegenstände aus der Region. Weit über 10.000 Ausstellungsstücke geben Einblicke in das Leben, das Wohnen und speziell in das Kochen vergangener Zeiten. Hier sind komplette Küchen aus den Jahren 1910, 1930, 1960 und 1970 zu besichtigen, mit der Einrichtung, den Geräten, dem Geschirr und den Kochutensilien der entsprechenden Zeit. Eine erfrischende informative Führung durch die einzelnen Räume mit dem Höhepunkt des Suppentopfziehens begeisterte nicht nur die Besucher aus Schwarzenbruck, sondern bereitete auch den Mitgliedern des Gewerberings aus Geyer großen Spaß.

Den Abschluss dieses Ausfluges bildete ein gemeinsames Mittagessen im Gasthaus Kaiserhof, in dem alljährlich im Oktober ein Suppenkochwettbewerb mit der Wahl der Suppenkönigin stattfindet. Zu diesem Event steht auch die Disziplin des Suppentopfziehens auf dem Programm.

Ein gelungener Ausflug mit viel Herzlichkeit und der Hoffnung, dass die Verbindung zu unserer Partnerstadt Geyer weiterhin erhalten bleibt und gepflegt wird.  L.R..